BetreuungPflegestatistik 2023

Wer hilft zuhause?

Von der Hilfe im Haushalt bis zum Pflegeheim: Die Pflegekasse zahlt mit, sobald ein Pflegegrad da ist.

Zum Beispiel 76227: Stadt Karlsruhe, 45 Pflegedienste, 43 Pflegeheime und Tagespflegen.

Pflegedienste je 10.000 Menschen über 65
unter 6,56,5 bis 8,5ab 8,5

Karte: © BKG 2026 dl-de/by-2-0 · Pflegestatistik 2023 und Bevölkerung ab 65 am 31.12.2025 © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, dl-de/by-2-0

Arten der Hilfe

Vier Wege, vier Budgets.

Was die Pflegekasse im Monat zahlt, bei Pflegegrad 2.

Alltagshilfe
131 €ab Pflegegrad 1, § 45b SGB XI

Haushalt, Einkauf, Begleitung, stundenweise.

Keine Bundeszahl: jedes Land führt sein eigenes Verzeichnis.

Pflegedienst
796 €ab Pflegegrad 2, § 36 SGB XI

Körperpflege, Medikamente, Verbände zuhause.

15.549 Dienste in Deutschland, Stichtag 15.12.2023

Tagespflege
721 €ab Pflegegrad 2, § 41 SGB XI

Tagsüber betreut, abends zuhause. Zusätzlich zum Pflegegeld.

Die Statistik zählt Tagespflegen bei den Pflegeheimen mit.

Pflegeheim
805 €Zuschuss zur Pflege, § 43 SGB XI

Pflege rund um die Uhr. Unterkunft und Essen zahlen Sie selbst.

11.250 Heime mit Dauerpflege, Stichtag 15.12.2023

Häufige Fragen

Hilfe finden

Wie finde ich eine anerkannte Alltagshilfe?

Jedes Land führt seine anerkannten Angebote selbst: Wählen Sie unten Ihr Land, oder geben Sie oben Ihre Postleitzahl ein. Auch die Pflegekasse und der Pflegestützpunkt Ihres Kreises nennen Anbieter in der Nähe. Fragen Sie beim ersten Anruf, ob das Angebot nach Landesrecht anerkannt ist: nur dann rechnet es über den Entlastungsbetrag ab.

Was zahlt die Pflegekasse für Hilfe im Haushalt?

Ab Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag von 131 € im Monat. Ab Pflegegrad 2 dürfen zusätzlich bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistung dafür genutzt werden, bei Pflegegrad 2 bis zu 318 € im Monat.

Pflegedienst oder Alltagshilfe: was brauchen wir?

Ein Pflegedienst übernimmt die Pflege: Körperpflege, Medikamente, Verbände, mit Fachkräften. Eine Alltagshilfe übernimmt, was drumherum anfällt: Haushalt, Einkauf, Begleitung, Gesellschaft. Viele Familien beginnen mit der Alltagshilfe und nehmen den Pflegedienst dazu, wenn Pflege nötig wird. Pflegedienst und Alltagshilfe im Vergleich.

Brauchen wir dafür schon einen Pflegegrad?

Für die Leistungen der Pflegekasse ja, ab Pflegegrad 1. Der Antrag geht formlos, auch am Telefon, und die Leistungen gelten ab dem Tag, an dem er bei der Kasse eingeht. Ohne Pflegegrad können Sie Alltagshilfe selbst bezahlen.

Was tun, wenn kein Anbieter Zeit hat?

In vielen Kreisen sind Pflegedienste und Alltagshilfen ausgelastet. Fragen Sie mehrere Anbieter an und lassen Sie sich auf Wartelisten setzen. Der Pflegestützpunkt kennt die Lage vor Ort. In manchen Ländern dürfen auch Nachbarn nach einer kurzen Schulung helfen und über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Anerkannte Alltagshilfen führt jedes Land selbst.

Alle 16 Verzeichnisse

Alltagshilfe in Ihrer Stadt.

Karlsruhe, Rastatt und Baden-BadenKarlsruhe, Ettlingen, Rheinstetten

Rhein-NeckarMannheim, Heidelberg, Weinheim

Pforzheim und EnzkreisPforzheim, Remchingen, Birkenfeld

Stuttgart und LudwigsburgStuttgart, Ludwigsburg, Kornwestheim

Göppingen und Schwäbisch GmündGöppingen, Eislingen/Fils, Ebersbach an der Fils

HamburgHamburg, Hamburg-Bramfeld, Hamburg-Wandsbek

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