SituationNach dem Krankenhaus

Mein Vater kommt aus dem Krankenhaus. Wie geht es zuhause weiter?

Die Entlassung ist oft schneller da als der Plan. Die ersten zwei Wochen entscheiden, ob der Alltag zuhause trägt. Sie müssen das nicht allein organisieren.

PlatzhalterfotoPlatzhalter

Wenn es zuhause noch nicht geht

Was jetzt zählt

1Noch in der Klinik: Sozialdienst und Entlassmanagement ansprechen. Sie müssen Hilfsmittel, Rezepte und Pflege nach der Entlassung organisieren.
2Pflegegrad telefonisch beantragen. Nach einem Krankenhausaufenthalt wird beschleunigt begutachtet.
3Wohnung vorbereiten: Medikamentenplan, Wege frei, Toilettensitzerhöhung, Rollator.
4Alltagshilfe für die ersten Wochen: Einkaufen, Kochen, Wäsche, Begleitung zur Nachsorge.
5Nach zwei Wochen neu bewerten: Reicht die Hilfe, oder braucht es einen Pflegedienst dazu?
In sieben Fragen

Der Antrag zählt ab dem Tag, an dem er eingeht.

Sieben Fragen, dann ist das Schreiben an die Kasse fertig.

Was die Pflegekasse dafür zahlt

3.539 €Kurzzeit- und Verhinderungspflege im Jahr, ab Pflegegrad 2
42 €Pflegehilfsmittel im Monat, ab Pflegegrad 1
131 €Entlastungsbetrag im Monat, ab Pflegegrad 1

Wenn es zuhause noch nicht geht

Die Krankenkasse zahlt bis zu zehn Tage Übergangspflege oder Kurzzeitpflege, wenn die Versorgung zuhause noch nicht steht. Ab Pflegegrad 2 gibt es dafür den gemeinsamen Jahresbetrag von 3.539 €.

Quellen: Stand 2026, BMG, Übersicht Leistungsbeträge 2026 · § 33 SGB XI, Antrag und Leistungsbeginn · § 42a SGB XI, Gemeinsamer Jahresbetrag · § 45b SGB XI, Entlastungsbetrag · § 40 SGB XI, Pflegehilfsmittel und Wohnumfeld.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Weiter lesen

Dazu passt.

Alle Situationen