VergleichStand 2026

Pflegedienst oder Alltagshilfe?

Braucht meine Mutter einen Pflegedienst oder reicht Alltagshilfe?

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Pflegedienst oder Alltagshilfe

Vier Fragen, eine Empfehlung
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Der PflegeCheck rechnet mit Ihrer Lage, nicht mit dem Durchschnitt.

Pflegedienst oder Alltagshilfe

PflegedienstAlltagshilfe
WofürGrundpflege: Waschen, Anziehen, Medikamente, Verbände, InjektionenHaushalt, Einkaufen, Begleitung, Gesellschaft, Entlastung der Angehörigen
Wer kommtPflegefachkräfte im Tourenplan, oft wechselnd, kurze EinsätzeEine feste Betreuungskraft, stundenweise, 1:1
Was die Kasse zahltPflegesachleistung ab Pflegegrad 2: 796 € im MonatEntlastungsbetrag ab Pflegegrad 1: 131 € im Monat, dazu bis zu 40 Prozent der Sachleistung und die Verhinderungspflege
Typische KostenNach Leistungskomplexen, in der Regel über die Sachleistung abgedecktStundensätze je Region, oft vollständig aus den Töpfen der Kasse finanzierbar
Wann es passtMedizinischer und pflegerischer Bedarf, körperliche Pflege mehrmals täglichAlltag wird schwer, Angehörige brauchen Luft, Gesellschaft fehlt

Worauf es ankommt

Erstens, ob es um Körperpflege und Medizin geht oder um den Alltag. Zweitens, ob eine feste Person wichtiger ist als kurze Fachkraft-Einsätze. Drittens, ob das Pflegegeld erhalten bleiben soll: Alltagshilfe über den Entlastungsbetrag lässt es unangetastet. Oft ist die Antwort: beides, in Kombination.

Quellen: Stand 2026, BMG, Übersicht Leistungsbeträge 2026 · § 36 SGB XI, Pflegesachleistung · § 45a SGB XI, Angebote zur Unterstützung im Alltag · § 45b SGB XI, Entlastungsbetrag.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

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