Wer hilft zuhause?
Von der Hilfe im Haushalt bis zum Pflegeheim: Die Pflegekasse zahlt mit, sobald ein Pflegegrad da ist.
Karte: © BKG 2026 dl-de/by-2-0 · Pflegestatistik 2023 und Bevölkerung ab 65 am 31.12.2025 © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, dl-de/by-2-0
Vier Wege, vier Budgets.
Was die Pflegekasse im Monat zahlt, bei Pflegegrad 2.
Haushalt, Einkauf, Begleitung, stundenweise.
Keine Bundeszahl: jedes Land führt sein eigenes Verzeichnis.
Körperpflege, Medikamente, Verbände zuhause.
15.549 Dienste in Deutschland, Stichtag 15.12.2023
Tagsüber betreut, abends zuhause. Zusätzlich zum Pflegegeld.
Die Statistik zählt Tagespflegen bei den Pflegeheimen mit.
Pflege rund um die Uhr. Unterkunft und Essen zahlen Sie selbst.
11.250 Heime mit Dauerpflege, Stichtag 15.12.2023
Hilfe finden
Wie finde ich eine anerkannte Alltagshilfe?
Jedes Land führt seine anerkannten Angebote selbst: Wählen Sie unten Ihr Land, oder geben Sie oben Ihre Postleitzahl ein. Auch die Pflegekasse und der Pflegestützpunkt Ihres Kreises nennen Anbieter in der Nähe. Fragen Sie beim ersten Anruf, ob das Angebot nach Landesrecht anerkannt ist: nur dann rechnet es über den Entlastungsbetrag ab.
Was zahlt die Pflegekasse für Hilfe im Haushalt?
Ab Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag von 131 € im Monat. Ab Pflegegrad 2 dürfen zusätzlich bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistung dafür genutzt werden, bei Pflegegrad 2 bis zu 318 € im Monat.
Pflegedienst oder Alltagshilfe: was brauchen wir?
Ein Pflegedienst übernimmt die Pflege: Körperpflege, Medikamente, Verbände, mit Fachkräften. Eine Alltagshilfe übernimmt, was drumherum anfällt: Haushalt, Einkauf, Begleitung, Gesellschaft. Viele Familien beginnen mit der Alltagshilfe und nehmen den Pflegedienst dazu, wenn Pflege nötig wird. Pflegedienst und Alltagshilfe im Vergleich.
Brauchen wir dafür schon einen Pflegegrad?
Für die Leistungen der Pflegekasse ja, ab Pflegegrad 1. Der Antrag geht formlos, auch am Telefon, und die Leistungen gelten ab dem Tag, an dem er bei der Kasse eingeht. Ohne Pflegegrad können Sie Alltagshilfe selbst bezahlen.
Was tun, wenn kein Anbieter Zeit hat?
In vielen Kreisen sind Pflegedienste und Alltagshilfen ausgelastet. Fragen Sie mehrere Anbieter an und lassen Sie sich auf Wartelisten setzen. Der Pflegestützpunkt kennt die Lage vor Ort. In manchen Ländern dürfen auch Nachbarn nach einer kurzen Schulung helfen und über den Entlastungsbetrag abrechnen.
Anerkannte Alltagshilfen führt jedes Land selbst.
Nur nach Landesrecht anerkannte Angebote rechnen über den Entlastungsbetrag ab.
Alle 16 Verzeichnisse
- Baden-WürttembergPflegelotse der Ersatzkassen, vom Land genannt
- BayernAngebotslandkarte der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
- BerlinSuche des Kompetenzzentrums Pflegeunterstützung
- BrandenburgKein Landesregister: Hinweise des Landesamts für Soziales und Versorgung
- BremenListe der Senatorin für Gesundheit (PDF)
- HamburgPflegelotse der Ersatzkassen, von der Sozialbehörde genannt
- HessenKein Landesregister: Hinweise des Landes, die Suche läuft über die Pflegekassen
- Mecklenburg-VorpommernPflegelotse der Ersatzkassen
- NiedersachsenKein Landesregister: Hinweise des Sozialministeriums
- Nordrhein-WestfalenAngebotsfinder des Landes
- Rheinland-PfalzKein Landesregister: Hinweise des Sozialministeriums
- SaarlandKein Landesregister: Hinweise des Sozialministeriums
- SachsenPflegedatenbank des Pflegenetzes Sachsen
- Sachsen-AnhaltÜbersicht des Landesportals Pflege
- Schleswig-HolsteinÜbersicht des Landes mit den Suchen der Pflegekassen
- ThüringenÜbersicht des Sozialministeriums
Alltagshilfe in Ihrer Stadt.
Karlsruhe, Rastatt und Baden-BadenKarlsruhe, Ettlingen, Rheinstetten
Rhein-NeckarMannheim, Heidelberg, Weinheim
Pforzheim und EnzkreisPforzheim, Remchingen, Birkenfeld
Stuttgart und LudwigsburgStuttgart, Ludwigsburg, Kornwestheim
Göppingen und Schwäbisch GmündGöppingen, Eislingen/Fils, Ebersbach an der Fils
HamburgHamburg, Hamburg-Bramfeld, Hamburg-Wandsbek
Alle 59 Orte
Karlsruhe, Rastatt und Baden-BadenBruchsal, Stutensee, Rastatt, Gaggenau, Gernsbach, Kuppenheim, Durmersheim, Baden-Baden, Sinzheim, Bühl
Rhein-NeckarSchwetzingen, Leimen, Wiesloch, Neckargemünd, Hockenheim, Ladenburg, Sinsheim
Pforzheim und EnzkreisNiefern-Öschelbronn, Mühlacker, Neuenbürg
Stuttgart und LudwigsburgDitzingen, Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar, Remseck am Neckar, Asperg, Tamm, Fellbach, Waiblingen
Göppingen und Schwäbisch GmündSüßen, Donzdorf, Geislingen an der Steige, Schwäbisch Gmünd, Mutlangen, Heubach, Lorch, Schorndorf
HamburgHamburg-Barmbek, Hamburg-Eimsbüttel, Hamburg-Altona, Hamburg-Harburg, Hamburg-Bergedorf
Welche Hilfe passt zu Ihnen?
Sechs Fragen, dann wissen Sie, welche Hilfe passt und was die Kasse zahlt.