SituationNach einem Sturz

Meine Mutter ist gestürzt. Was müssen wir jetzt ändern?

Ein Sturz ist selten Pech. Er ist ein Signal: Kraft, Gleichgewicht oder die Wohnung passen nicht mehr zum Alltag. Wer jetzt handelt, verhindert den zweiten Sturz, und der ist meist der schlimmere.

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Pflegegrad nach dem Sturz

Was jetzt zählt

1Ärztlich abklären: Warum gestürzt? Blutdruck, Medikamente, Sehen, Hören, Schwindel.
2Wohnung sicher machen: Teppiche, Kabel, Licht, Haltegriffe, Duschhocker. Die Kasse zahlt ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 € je Maßnahme.
3Kraft und Gleichgewicht trainieren: Physiotherapie auf Rezept, Sturzpräventionskurs.
4Belastende Aufgaben abgeben: Einkaufstasche, Fensterputzen, Leiter. Das ist Alltagshilfe.
5Hausnotruf einrichten, damit der nächste Sturz nicht stundenlang unbemerkt bleibt.
In zwei Minuten

Aus der Lage einen Plan machen.

Sechs Fragen, dann wissen Sie, welche Hilfe jetzt passt und was die Kasse zahlt.

Was die Pflegekasse dafür zahlt

4.180 €Zuschuss zum Umbau je Maßnahme, ab Pflegegrad 1
42 €Pflegehilfsmittel im Monat, ab Pflegegrad 1
131 €Entlastungsbetrag im Monat, ab Pflegegrad 1

Pflegegrad nach dem Sturz

Viele Stürze führen zur ersten Einstufung. Stellen Sie den Antrag, führen Sie zwei Wochen Pflegetagebuch, und lassen Sie den Medizinischen Dienst den echten Alltag sehen, nicht den aufgeräumten.

Quellen: Stand 2026, BMG, Übersicht Leistungsbeträge 2026 · § 40 SGB XI, Pflegehilfsmittel und Wohnumfeld · § 45b SGB XI, Entlastungsbetrag · § 18 SGB XI, Begutachtung.
Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

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